Pressemitteilung: GRÜNE nominieren erstmals Bürgermeisterkanidatin in Hausen

Hausen erlebt einen historischen Moment: Erstmals stellen die Grünen eine Kandidatin für das Bürgermeisteramt – und zum ersten Mal überhaupt eine Frau. Bei der Nominierungsveranstaltung begrüßte der Ortsverband zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer sowie prominente Gäste wie Bundestagsabgeordnete Lisa Badum und Landratskandidat Martin Distler.

Kristina Lindner

Kristina Lindner, Mutter von vier Kindern, Diplom-Kauffrau und bei Siemens Mobility tätig, ist seit 2020 Mitglied des Gemeinderats und wird nun als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen gehen. Sie unterstrich bei ihrer Vorstellung die enge Verbundenheit zu ihrer Heimatgemeinde: „Hausen ist für mich nicht nur ein Wohnort, sondern meine Heimat.“ Mit ihrer Entscheidung, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, will Lindner eine Politik gestalten, die nicht nur verwaltet, sondern zukunftsweisend handelt. „Hausen braucht eine starke, transparente und verantwortungsvolle Führung“, betonte sie.

Schwerpunkte Ihrer Politik

Lindner setzt auf eine solide Finanzpolitik, moderne Infrastruktur, zuverlässige Kinderbetreuung und eine lebendige Jugendarbeit. Ihr Fokus liegt auf einer Politik, die sowohl finanziell tragfähig als auch zukunftsfähig ist. „Wir müssen mutige Entscheidungen treffen, die sowohl die finanzielle Machbarkeit als auch die Zukunftsperspektiven für unsere Gemeinde berücksichtigen“, so Lindner. Die aktuell hohe Pro-Kopf Verschuldung von 3.200 EUR, die weit über dem bayernweiten Durchschnitt liegt, sieht Lindner als dringenden Handlungsbedarf. Ihre kaufmännische Expertise, die sie in ihrer beruflichen Tätigkeit bei Siemens Mobility erworben hat, bezeichnet sie als einen entscheidenden Vorteil in dieser Situation.

Nachhaltigkeit und pragmatische Lösungen

Neben einer soliden Finanzpolitik setzt Lindner auf nachhaltige, pragmatische Lösungen. Sie fordert weniger Prestigeprojekte und mehr Investitionen in die Kernaufgaben der Gemeinde – wie Kindergarten, Schule, Straßen und Infrastruktur. Ein zentrales Anliegen ist die Schaffung sicherer Radwege und barrierefreier Bushaltestellen, sowie die energetische Sanierung der Schule. Auch die dringend notwendigen Renovierungen von kommunalen Liegenschaften wie der „Krone“, der alten Schule in Wimmelbach und der ehemaligen Feuerwehr sollen endlich vorangetrieben werden. Die Stärkung der Jugendarbeit sieht Lindner als Schlüssel für die Zukunft von Hausen: „Wer in die Jugend investiert, investiert in die Zukunft unserer gesamten Gemeinde.“

Vielfalt in der Politik

„Politik wird stärker, wenn sie vielfältig ist“, betont Lindner und fordert mehr Frauen in politischen Entscheidungspositionen. Ihr Ziel ist ein Hausen, das pragmatisch denkt, mutig handelt und gemeinsam Lösungen findet. Unter dem Motto „Hier fürs Wir“ ruft der Grüne Ortsverband alle Bürgerinnen und Bürger zur Unterstützung auf. „Noch vor wenigen Jahren war eine grüne Bürgermeisterkandidatur in Hausen undenkbar – heute ist sie Realität. Gemeinsam wollen wir anpacken, um eine lebenswerte Zukunft für Hausen zu gestalten“, so Inge Pütz – Nobis, Sprecherin des Ortsverbands abschließend.