Unsere erfahrene Gemeinderätin Kristina Lindner bewirbt sich um das Amt der Bürgermeisterin von Hausen.


„Als Bürgermeisterkandidatin ist es mir wichtig, direkt mit Ihnen in den Austausch zu gehen. In meinem Flyer erfahren Sie, wofür ich stehe, wie ich unsere Gemeinde gemeinsam mit Ihnen weiterentwickeln möchte und warum ich kandidiere. Ich freue mich sehr über die breite Unterstützung, die ich auch außerhalb der Grünen erfahre, und bedanke mich herzlich bei allen! Einige meiner Unterstützer:innen finden Sie ebenfalls im Flyer.“
Engagement für die Heimat
Unser Ortsverband hat Kristina in der Aufstellungsversammlung am 9.12.2025 als Bürgermeisterkandidatin nominiert. Hier finden Sie ihre Rede zum Nachlesen und erfahren mehr darüber, was Kristina zum Engagement für ihre Heimat bewegt.
Auch von mir ein herzliches Willkommen, liebe Grüne
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
liebe Bürgerinnen und Bürger von Hausen,
Besonders begrüße ich Lisa Badum, unsere Bundestagsabgeordnete, schön dass du da bist
Lisa, und unseren Landratskandidat Martin Distler, herzlich willkommen.
Vielen Dank, dass ihr alle heute hier seid, eure Unterstützung und euer Vertrauen bedeuten mir sehr viel.
Mein Name ist Kristina Lindner, ich bin verheiratet und habe 4 Kinder zwischen 6 und 13. Ich wohne, bis auf ein Auslandsjahr in Shanghai, tatsächlich schon immer in Hausen. Dadurch kennen mich vermutlich schon viele. Hausen ist für mich nicht nur ein Wohnort – es ist Heimat.
Ich bin Diplom-Kauffrau und arbeite bei Siemens Mobility in Erlangen als Projektkauffrau. Außerdem engagiere ich mich seit vielen Jahren im Elternbeirat vom Waldkindergarten und seit diesem Schuljahr auch in der Grundschule. Seit 2020 darf ich gemeinsam mit Matthias im Gemeinderat Verantwortung übernehmen. In dieser Zeit konnten wir wichtige Impulse setzen auch wenn wir nicht immer Mehrheiten hatten wie zum Beispiel bei der Diskussion um die deutliche Erhöhung der Kindergartengebühren, dem Umbau der Thurner Straße Ortsausgang Richtung Thurn oder beim Konzept für die Krone. Und dennoch: Wir konnten auch Erfolge erzielen: Baulandkonzept, Flächennutzungsplan, Mobicard, Fachkräftemangel, Neugeborenengeschenk, Bücherschränke, um nur ein paar wenige zu nennen.
UND es ist auch klar: Es gibt noch sehr viel zu tun.
Warum ich kandidiere
Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass Hausen eine starke, transparente und verantwortungsvolle Führung braucht. Eine Führung, die gestaltet, nicht nur verwaltet. Eine Führung, die zuhört, erklärt und gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen entwickelt und neue Ideen hat.
Ich kandidiere auch, weil ich fest daran glaube, dass Frauen in der Politik einen Unterschied machen. Nicht, weil wir „besser“ sind – sondern weil wir andere Erfahrungen und Sichtweisen einbringen. Politik wird stärker, wenn sie vielfältig ist. Als Mutter, als berufstätige Frau, als jemand, der viel organisiert, zuhört, vermittelt und im Alltag pragmatische Lösungen finden muss, bringe ich eine Perspektive ein, die in politischen Prozessen oft fehlt. Ich möchte, dass unsere Mädchen sehen: Politik ist ein Raum, der uns allen offen steht. Und in dem Frauen selbstverständlich Verantwortung übernehmen.
Wir brauchen mehr Out-of-the-Box-Denken – weniger Prestigeprojekte, dafür mehr Lösungen für die realen Bedürfnisse der Menschen hier vor Ort. Und wir müssen die Kernaufgaben unserer Gemeinde in den Mittelpunkt stellen: Kindergarten, Schule, Straßen und Infrastruktur.
Ich kandidiere außerdem, weil wir mutige und ehrliche Entscheidungen brauchen. Entscheidungen, die sowohl im Blick haben, was finanziell machbar ist, als auch das, was für die Zukunft notwendig ist.
Die Gemeinde steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist in wenigen Jahren deutlich gestiegen (von 2021 28€ auf ca 3000€ 2025). Als Kauffrau sehe ich mich der Aufgabe gewachsen, hier Ordnung, Struktur und Prioritätensetzung hineinzubringen. Wir müssen die verfügbaren Ressourcen klug einsetzen, um dringend notwendige Projekte voranzubringen: die Sanierung unserer Straßen, die Modernisierung der Schule, die Sanierung kommunaler Liegenschaften wie der alten Feuerwehr, der Krone und der alten Schule in Wimmelbach.
Was mir wichtig ist
Eine verlässliche und moderne Infrastruktur
Sichere Radwege, gut erreichbare und barrierefreie Bushaltestellen, ein verlässlicher ÖPNV – insbesondere Richtung Erlangen. Dass man von Hausen nach Burk dreimal eine vielbefahrene Kreisstraße mit 70 oder 100 km/h queren muss, darf kein Dauerzustand bleiben. Auch innerhalb des Ortes fehlt es an sicheren Querungen – etwa Richtung Pilatus oder nach Thurn. Hierfür kann man sich als Bürgermeisterin im Kreis einsetzen. Viele Straßen sind marode und müssen verkehrsberuhigt saniert werden (gleichberechtigt nutzbar).
Nachhaltige und verantwortungsvolle Finanzpolitik
Wir müssen unsere Mittel klug einsetzen. Förderprogramme nutzen, Ausgaben priorisieren. Es braucht nicht immer die „Premium-Lösung“. Es braucht die richtige Lösung.
Eine lebendige und starke Jugendarbeit
Kinder und Jugendliche brauchen Räume, Angebote und Sichtbarkeit. Wer in die Jugend investiert, investiert in die Zukunft der ganzen Gemeinde. Wir brauchen eine Schmutzschleuse in der Schule, müssen die Schule energetisch sanieren, brauchen einen Raum zum Toben und Turnen für die ogts und der Hartplatz muss saniert werden. Wir haben einen ausgebildeten Sozialpädagogen als Jugendpfleger, dieser sollte seine Kernkompetenzen ausleben können und sich direkt um Kinder und Jugendliche kümmern statt hauptsächlich verwalten zu müssen.
Natur- und Umweltschutz, der im Alltag spürbar ist
Bäume pflanzen wo es geht statt fällen wie in der Thurner Str und ein halbes Fußballfeld asphaltieren. Renaturierung Hirtenbach und Wimmelbach Hochwasserschutz
Verlässliche Betreuung und Familienfreundlichkeit
Kitas, OGTS, Ferienbetreuung – qualitativ hochwertig und mit ausreichenden Plätzen. Ein verlässliches System, das Eltern entlastet und Kindern gute Entwicklungsräume bietet.
Wo wir besser werden müssen
Wir stehen heute vor Herausforderungen, die oft das Ergebnis verschlafener Entscheidungen und falscher Prioritäten der Vergangenheit sind. Wir haben Investitionsstau – aber gleichzeitig zu wenig Geld, um alles gleichzeitig zu lösen. Deshalb brauchen wir eine klare Linie:
- Was muss sofort passieren?
- Was kann warten?
- Wofür gibt es Förderungen?
- Wo sparen wir uns teure Fehlplanungen?
Ich möchte diese Entscheidungen transparent und nachvollziehbar treffen.
Was ich mir wünsche
Ich wünsche mir ein Hausen, das mutig ist.
Ein Hausen, das pragmatisch denkt.
Ein Hausen, das seine Zukunft aktiv gestaltet.
Ein Hausen, in dem wir miteinander sprechen und gemeinsam fraktionsübergreifend Lösungen
finden.
Wir haben großartige Menschen in dieser Gemeinde. Also packen wir es an!
Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass wir gemeinsam unglaublich viel bewegen können.
Ich bitte Euch heute um euer Vertrauen – und um eure Unterstützung für meine Kandidatur zur
Bürgermeisterin.
Vielen Dank!
Kristina Lindner